Im 13. Jahrhundert wird die Kirche zu St. Stephan erstmals urkundlich erwähnt. Damals lag die Kirche mit einem Friedhof noch außerhalb der Stadtmauern. Im 15. Jahrhundert kam es zu einer großen Erweiterung der romanischen Kirche zu einem gotischen Dom. Die Finanzierung erfolgte zum größten Teil durch Spenden der Wiener Bürger. Mit dem Dombau erfolgte auch langsam aber sicher eine Loslösung vom Bistum Passau und der Entwicklung des Bistums Wien.(http://www.vienna-apartments-rental.info/blog) Geplant war der große Dom mit 2 beeindruckenden Türmen. Von diesen beiden wurde jedoch nur der Südturm vollendet (137m). Warum der Nordturm nicht fertiggestellt wurde ist nicht geklärt. Die Erklärungen reichen von Geldmangel über Stilwechsel (Renaissance) bis hin zu einem Pakt des Dombaumeisters mit dem Teufel.
Der Friedhof wurde durch den Dombau kleiner, aber bis ins 18. Jahrhundert wurden Leute in der Erde rund um den Dom bestattet. Erst 1732 wurde die Bestattung in der Erde verboten. Danach wurden Leute in den Katakomben, also unterirdischen Gewölben bestattet. Diese können vom Dom aus in Führungen besichtigt (http://www.viennacityflats.at) werden.
Weiterführende Informationen zum Stephansdom finden Sie im Verzeichnis über Wiener Sehenswürdigkeiten (http://www.viennacityflats.at/wien/index.php?/archives/2-Der-Stephansdom.html).

Juni 16th, 2008 at 11:21
Man sollte für Wienbesucher auf jeden Fall erwähnen, dass noch immer der Südturm teilweise eingerüstet ist und somit ein echtes Postkartenfoto vom Steffl nicht möglich ist :(.