Der Kreis Düren wurde zuerst bei den Römern erwähnt, und zwar als “vicus juliacum” - gemeint war Jülich. Bis zum vierten Jahrhundert nach Christus war Düren ein Teil einer römischen Provinz in Germanien. Später eroberten die Franken das Gebiet und besiedelten es. Ab dem Mittelalter gehörte der größte Teil Dürens zu Zülpich und Jülich. Die Orte gehörten alle zum Arrondissement Aachen und waren Kantonshauptorte. Im Frühjahr 1816 wurde Düren dann unter preußischer Herrschaft zum Hauptort eines Landkreises im Regierungsbezirk Aachen gemacht, wobei Düren aus den Kantonen Düren, Froitzheim, Eschweiler, Kerpen, Linnich und Monschau entstand. Im Jahre 1932 wurden allerdings die Orte Nothberg, Bohl, Hastenrath, Scherpenseel und Volkenrath dem Kreis Aachen übertragen. Genau 40 Jahre später verlor musste Düren dann auch noch Hücheln, Weisweiler und Wilhelmshöhe an Aachen abgeben. Heimbach, Schmidt und Vossenack kamen in demselben Jahr zum Kreis Düren dazu. Außerdem wurden die Kreise Jülich und Düren zusammengelegt und bildeten den neuen Kreis Düren. Nach der Auflösung des Regierungsbezirks Aachen kam der Kreis Düren in den Regierungsbezirk Köln, wo Düren bis heute ist. Drei Jahre Später, im Jahr 1975, wurden Dorweiler, Pingsheim und Wissersheim auch Teil des Kreises Düren.
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Donnerstag, Juni 12th, 2008 at 01:06
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