Um die Harzer Pflanzenwelt zu genießen gibt es mehrere Wege. Entweder man entdeckt sie selbst am Wegesrand oder man nutzt einer der vielen angelegten und beschilderten Wanderwege. Da der Harz den Status eines Nationalparks hat und somit Naturschutzgebiet ist, darf er natürlich nicht ohne Erlaubnis des Rangers betreten werden.
Ein schönes Erlebnis sind sicherlich die Touren rund um die und in der Einhornhöhle im Südharz. Hier kann man sowohl ein Höhlenmassiv als auch ein breites Spektrum an Pflanzenarten vorfinden. Das Gute an dieser Höhle ist der Lernpfad welcher sich nicht wie bei anderen Höhlen auf Sagen und Mythen beschränkt sondern auch das eigentliche Geschehen, wie zum Beispiel den Wasserkreislauf verständlich erläutert. Auch die Entstehung der Zechstein-Karst-Landschaft welche im Perm ihren Ursprung hat wird sowohl Kindgerecht erläutert als auch wissenschaftlich interessant – es handelt sich bei der Höhle nun auch nicht mehr um eine Schauhöhle, sondern um eine erlebbare Naturhöhle, welches den Charakter der Tour durch die Höhle besser widerspiegeln soll.
Zwischen Stollberg und Berga befindet sich die größte Gipshöhle Europas ‘Die Heimkehle’ mit vielen Seen und ungewöhnlichen Tieren. Da sie im 2. Weltkrieg als Rüstungsschmiede diente, haben die Alliierten nach dem Krieg versucht diese zu sprengen, sind jedoch erfolglos geblieben. Bis heute sind dort in einigen Nebenarmen noch Kriegsmaschinerien, die nach und nach verrosten.
Die Höhle selbst wurde in den 50er Jahren wieder restauriert und für Besucher hergerichtet.
Aber nicht nur auf Grund dieser zwei Höhlen lohnt sich einen Besuch im Harz. Auch die Barbarossa-Höhle am Kyffhäuser-Denkmal und die Hermanns- und Baumannshöhle in Rübeland sind einen Besuch wert.
