Wer nach Magdeburg kommt, der sollte viel Zeit mitbringen, denn die Stadt hat eine Reihe von schönen und auch ungewöhnlichen Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Das Wahrzeichen der Stadt liegt auf einer Anhöhe und ist schwer zu übersehen: Der Magdeburger Dom. Mit dem Bau wurde 1209 begonnen und damit ist der Dom zu Magdeburg das älteste gotische Bauwerk in Deutschland. Gebaut wurde die prachtvolle Kirche auf den Grundmauern eines Klosters, dass der Stadtgründer Kaiser Otto I. hatte errichten lassen. Er und seine Frau Editha sind in der Gruft des Domes beigesetzt worden. Im Dom selbst, sind vor allem die größte Orgel in Sachsen- Anhalt und das reich verzierte Chorgestühl aus dem 14. Jahrhundert sehenswert.
Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Grüne Zitadelle, die ebenfalls nicht zu übersehen ist. In der Mitte der Stadt, unweit des Domplatzes, steht das letzte architektonische Meisterwerk von Friedensreich Hundertwasser, was dieser vor seinem Tod 2005 noch fertig stellen konnte. Die Grüne Zitadelle, die ihren Namen von einem mit Gras bewachsenen Dach hat, ist ein imposantes Bauwerk, mit vielen vermeintlich schiefen Türmen und kein Fenster gleicht dem anderen. Im Gebäude selbst gibt es Cafés, Restaurants, ein Hotel, ein Theater, einen Kindergarten und auch Wohnungen. Die Bewohner dürfen die Fassade verändern, aber nur so weit wie Arm und Pinsel reichen.
Auch das Magdeburger Rathaus zählt zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Es wurde bereits 1244 erbaut, mehrfach zerstört und erstrahlt heute wieder im alten Glanz. Vor dem Rathaus steht der Magdeburger Reiter, eine vergoldete Statue aus dem 13. Jahrhundert.



Author:
Torsten
Time:
Donnerstag, Juni 24th, 2010 at 13:08
Category:
Deutschland
Comments:
You can leave a response, or trackback from your own site.
RSS:
You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
Navigation:

  Leave a Reply