Berge sind für den Mountainbiker das, was für den Segler das Wasser ist: ohne geht nicht. Das wissen zwischenzeitlich auch die Tourismusverantwortlichen im hintersten kleinen Bergdorf und bieten spezielle Touren und Strecken für die Biker an. Man überbietet sich im Service, Angebot und auch im Preis - zum Vorteil des Mountainbikers. In den Urlaubsgebieten kann man sich auch Mountainbikes und eine komplette Ausrüstung leihen, und für Anfänger werden Einführungskurse angeboten, die man auch buchen sollte. Aber Mountainbiking ist kein ungefährlicher Sport, deshalb sollte man vor Reiseantritt gründlich über Reiseversicherungen nachdenken.
Um einen rundum-sorglos Mountainbike Urlaub zu erleben, sind zur eigenen Absicherung mindestens eine Reisekrankenversicherung, Reiserücktrittsversicherung und speziell für das teure Mountainbike eine Reisegepäckversicherung notwendig. Nicht jeder ist für eine Bergtour ausgerüstet, deshalb sollte man einige grundsätzliche Dinge beachten: 1. Vor der Abreise die oben genannten Versicherungen abschließen. Wie schnell kann man stürzen und der ganze Urlaub ist geplatzt. 2. Die Technik prüfen: Bremsen müssen auch bei Nässe gut greifen, die Schaltung muss problemlos funktionieren. 3. Der Integralhelm sollte perfekt sitzen. 4. Schuhe mit einer stabilen und griffigen Sohle. Je härter, desto besser die Kraftübertragung aufs Pedal. 5. Die Bekleidung: Es müssen Textilien sein, die Wind und Nässe abhalten. Wichtig: Funktionsunterwäsche, die den Schweiß vom Körper weg transportiert. 6. Handschuhe, die nicht nur vor Kälte und Nässe schützen, sondern auch bei Stürzen. Eine gute Hinterrad-Haftung braucht man, um auf den Berg zu kommen. Den Lenker möglichst weit nach unten drücken und auf der Sattelspitze zu sitzen. Geht es wieder hinunter - immer locker bleiben und Arme wie Beine als Federung einsetzen, den Körperschwerpunkt nach hinten verlagern. Wichtig: sich nie überschätzen und die Geschwindigkeit dem eigenen Fahrkönnen anpassen.
